A. borellii
sind auf Grund der geringen Anforderungen an die
Wasserchemie relativ einfach zu pflegen. Auch gehören sie zu den
friedlichsten Arten unter den südamerikanischen Zwergbuntbarschen.
Die Art ist über weite Teile Südamerikas verbreitet, was sicherlich die
große Spanne in den Angaben zur Wasserchemie begründet. Nachgewiesen wurde
er in Brasilien, Paraguay und Bolivien. Das mittlere und obere
Rio Paraguay-System gehört ebenso zum Verbreitungsgebiet wie das
Pantanal/Mato-Grosso-Gebiet. Die Weibchen sind erheblich kleiner als
die Männchen, was sie aber nicht davon abhält ihre Brut gegen jeden
noch so großen Fisch zu verteidigen. Die Männchen beteiligten sich nach
meinen Beobachtungen nicht besonders intensiv an der Aufzucht der Jungen.
A. borellii gehört
zu den Höhlenbrütern. Es sollten also genügend Versteckmöglichkeiten im
Becken vorhanden sein und zwar so das sich die Fische "aus den Augen"
schwimmen können. Die Möglichkeiten dies zu erreichen sind sicher
vielfältig und jeder der sich ein Südamerikabecken einrichten möchte
wird dazu seine eigenen Vorstellungen haben.
Quelle: Dr. Uwe Römer, Cichliden Atlas Band 1, S. 310 - 319
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